Über uns
Das FYI-Kollektiv ist ein Zusammenschluss von sechs freien Journalist:innen. Wir haben uns zusammengetan, weil Journalismus ein einsamer Beruf sein kann und gerade selbstständige Journalist:innen sehen sich unter gegenwärtigen Bedingungen oft dazu gezwungen, gegen- statt miteinander zu arbeiten. In einer ohnehin prekären Branche wie dem Journalismus wollen wir unsere Kräfte bündeln, anstatt uns gegeneinander ausspielen zu lassen. Als Kollektiv arbeiten wir zusammen, teilen Ressourcen, recherchieren gemeinsam, feiern uns für einen gelungenen Coup und stehen uns bei, wenns mal nicht so gut läuft.
Wir recherchieren zu den Themen Umwelt und Klima, Wirtschaft und Arbeit, Migration und Flucht, über Geschlechterverhältnisse, Diskriminierung, Korruption und Rechtsextremismus . Am liebsten arbeiten wir im Team, so wie bei unserer gemeinsamen Recherche zur Forstarbeit in Österreich oder zur Grünwaschanlage der OMV. Zu hören und lesen gibt’s unsere Arbeiten unter anderem bei ZEIT (Online), DER STANDARD, DOSSIER, PROFIL, Ö1, Wiener Zeitung oder der Furche. Unsere Arbeiten wurden in den vergangenen Jahren mehrfach ausgezeichnet. Mitglieder des FYI-Kollektiv tauchen immer wieder in den Besten-Listen des Landes auf.
Team

Christian Bunke
Christian Bunke schreibt seit über 20 Jahren frei im Journalismus und taucht dabei tief in die vielschichtigen sozialen Krisen unserer Zeit ein. Immer wieder stößt er dabei auf das Thema der Unsichtbarkeit - sei es die Unsichtbarkeit wirtschaftlicher und politischer Macht, oder die Unsichtbarkeit jener Menschen, die durch Machtstrukturen marginalisiert und an den Rand gedrängt werden. Sein Ziel ist es, das Unsichtbare sichtbar zu machen.
Kontakt: christian@fyi-kollektiv.at

Johannes Greß
Johannes arbeitet seit rund acht Jahren als freier Journalist in Wien und recherchiert zu den Themen prekäre Arbeitsbedingungen, Migration und Umwelt. Er schreibt u.a. für ZEIT, DOSSIER, STANDARD, WirtschaftsWoche und Südwind-Magazin - am liebsten aber dort, wo neben einer angemessenen und fairen Bezahlung eine kollegiale Zusammenarbeit auf Augenhöhe möglich ist. Im Sommer 2024 erschien von ihm “Ausbeutung auf Bestellung” im ÖGB-Verlag. Er wurde mehrfach ausgezeichnet mit Prälat-Ungar-Preis, Concordia Preis, Bruno Kreisky Preis.
Johannes ist zudem stv. Vorstand der Freischreiber:innen.
Kontakt: johannes@fyi-kollektiv.at
Anonym: Threema: 2B56EBH6
Portfolio: johannes-gress.at
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Naz Kücüktekin
Naz ist seit circa 2018 im Journalismus tätig. Seither sammelte sie in zahlreichen Redaktionen Erfahrungen, schrieb unter anderem für profil und biber und baute bei der Tageszeitung Kurier das Ressort „Mehr Platz“ mit auf. Seit 2023 arbeitet sie als freie Journalistin für Medien wie Die Presse, Qamar oder Die Furche. Zu ihren thematischen Schwerpunkten zählen migrantische Lebensrealitäten, soziale Fragen sowie die Klima- und Biodiversitätskrise.
“Die Journalist:in” zählte sie im Jahr 2022 zu den besten 30 Journalist:innen unter 30 Jahren in Österreich. Für ihren Text "Wir Kinder vom Gemeindebau" wurde sie mit dem Prälat-Leopold-Ungar Annerkennungspreis ausgezeichnet. Für ihre Reprtage "So tickt der Hannovermarkt" gewann sie zuletzt den Winfra-Preis.
Kontakt: naz@fyi-kollektiv.at
Portfolio: Naz Kücüktekin | torial

Christof Mackinger
Christof berichtet über Rechtsextremismus, Soziales, die Klimakrise, Justiz, sowie über Flucht & Migration - für DerStandard, ZeitOnline, den Augustin, Ö1 u.a. - in Audio & Text. Seine Beiträge wurden ausgezeichnet mit dem tschechischen Radiopreis Prix Bohemia, dem Journalismuspreis Von Unten, dem Infrastruktur Medienpreis...
Wegen seiner Berichterstattung über die Extreme Rechte wahrt er seine Privatsphäre.
Nachlesen & -hören
DerStandard: „Ausbeutung inmitten von Luxus und Flussromantik“
Profil: "Hochrisikogefährder. Porträt eines Wiederholungstäters"
Augustin: "Michelle R. trotzt der Desozialisierung"
Ö1 Europajournal: "Die gefährliche Arbeit in heimischen Wäldern"
Kontakt: christof@fyi-kollektiv.at

Milena Österreicher
Milena beschäftigt sich als freie Journalistin mit Menschenrechten als Querschnittsmaterie, die (fast) alle Themen berühren. Besonders interessiert ist sie an sozialen Fragen, Feminismus und Migration. Sie ist Chefredakteurin des vierteljährlich erscheinenden MO-Magazins für Menschenrechte sowie Österreich-Korrespondentin des deutschen Magazins welt-sichten. Sie hat bisher u. a. für Der Standard, Wiener Zeitung, Die Furche und das Südwind-Magazin geschrieben. Ihre zweite Herzensheimat ist Portugal, von wo sie auch gelegentlich berichtet.
Kontakt: milena@fyi-kollektiv.at
Portfolio: www.torial.com/milena.osterreicher

Nadja Riahi
Nadja ist freie Journalistin und Moderatorin aus Wien. Am liebsten schreibt sie über gesellschaftspolitische Fragestellungen der Gegenwart und Zukunft, soziale Ungerechtigkeiten und die Arbeitswelt. Zu ihren Auftraggeber:innen zählen unter anderen Süddeutsche Zeitung Jetzt, Profil, Wiener Zeitung, derAchte und Glamour.
Als Millennial und “Digital Native” macht sie gerne Reels und Podcasts und ist viel auf Social Media unterwegs. “Österreichs Journalist:in” zeichnete Nadja 2022 als eine der besten “30 unter 30” aus.
Zu ihren Stärken zählen Hartnäckigkeit, Kreativität und Einfühlungsvermögen. Als Vorstandsmitglied des Frauennetzwerk Medien liegt ihr die Stärkung von Frauen in der Medienbranche besonders am Herzen.
Portfolio: https://www.torial.com/nadja.riahi
Kontakt: nadja@fyi-kollektiv.at